Abschied vom Menschenrechtsimperialismus?

Brights - Die Natur des Zweifels

Repräsentation der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789, Jean-Jacques-François Lebarbier / gemeinfrei

Menschenrechte sollen nicht mehr Mittel der US-Außenpolitik sein. Doch ist dies auch ein Grund zur Freude?

Von Detlef Buchsbaum | TELEPOLIS

Dieser Tage neigt sich eine geopolitische Ära dem Ende entgegen – und kaum jemand hat es bemerkt. Die rechtspopulistische US-Regierung unter Donald Trump geht gerade daran, die Menschenrechte als Faktor der amerikanischen Außenpolitik abzuschaffen. Anfang Mai erklärte Rex Tillerson – ehemaliger Exxon-Chef und derzeitiger US-Außenminister – in einer außenpolitischen Grundsatzrede vor Angestellten des State Department, dass Menschenrechte zunehmend „Hürden“ bei der globalen Verfolgung von US-Interessen bilden würden.

Menschenrechte wie „Freiheit und menschliche Würde“ wurden von Tillerson in der Rede zu (kulturellen) „Werten“ der USA degradiert. Doch sollen diese Werte nicht mehr als Richtschnur amerikanischer Außenpolitik fungieren. „Dies sind unsere Werte. Aber sie sind nicht unsere Politik“, so der amerikanische Außenminister wörtlich.

Wenn die Vereinigten Staaten zu…

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Deutschlands erste liberale Moscheegemeinde startet im Juni

Brights - Die Natur des Zweifels

Die erste liberale Moschee Deutschlands soll im Juni in Berlin eröffnen. Dazu vermietet die Evangelische Kirchengemeinde Tiergarten in Berlin-Moabit einen derzeit nicht genutzten Gemeinderaum an die Ibn Rushd-Goethe Moschee gGmbH.

evangelisch.de

Der Mietvertrag dafür wurde am Freitag unterschrieben, wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte mitteilte. In der modernen, liberalen Moscheegemeinde können Frauen und Männer gemeinsam und gleichberechtigt in einem Raum beten. Zudem soll das Freitagsgebet gemeinsam von einer Imamin und einem Imam vorgetragen werden.

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Norwegian publisher recycles Trump speeches as poetry

Dear Kitty. Some blog

Norwegians demonstrating against Donald Trump in Oslo in January 2017. Photo: Vidar Ruud / NTB scanpixFrom The Local in Norway:

Norwegians upcycleTrump speeches into poetry collection

12 May 2017

A Norwegian publisher who has released a collection of Donald Trump’s speeches repurposed as poetry says that the new book shows a different side to the US President.

„I know words… I have the best words,“ Donald Trump once said in his superlative way.

Now those words by the new US president have been pulled together as a „collection of poetry“ in Norway.

Who knew? Trump the poet?

„What Trump says is closer to poetry and fiction than to reality,“ said the Norwegian man who created the collection, Chris Felt.

We’re appalled that his rhetoric which seems to have little thought or preparation behind it could have won an electoral campaign,“ Felt told the newspaper Aftenposten.

The book’s tongue-in-cheek title is „Make poetry great again“ — a…

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stars and birds

Hungary

Sun out, shorts back on

beetleypete

Consumed by my film challenge, I have neglected to bring you anything about the Beetley weather of late. After my last weather report about a return to Winter, I am pleased to be able to tell you that Wednesday signalled a pleasant change, however brief it might turn out to be.

After many days of unpleasantly cold weather, I woke up yesterday to bright sunshine. For once, that sunshine had some heat in it too. So, by the time it came to Ollie’s afternoon walk, I was able to leave the boots in the shed, and my heavy coat remained in the wardrobe. The shorts were shaken out, and donned with a smile. Light shoes were sufficient, and no coat was required.

It was a very pleasant 17 C, with no wind to speak of. The ground was dry and hard beneath my feet, and the vegetation had sprung up…

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Potsdam: Religionen auf dem Rückzug

Brights - Die Natur des Zweifels

Der Potsdamer Religionswissenschaftler Johann Hafner. Foto: UP/Karla Fritze

Der Religionswissenschaftler Johann Hafner von der Universität Potsdam hat das Wirken religiöser Gemeinschaften in Potsdam untersucht. Das Seminarprojekt erstreckte sich auf alle Religionen sowie den Graubereich der Esoterik und Lebenshilfe.

Von Jan Kixmüller | Potsdamer Neueste Nachrichten

Religiöse Glaubensgruppen befinden sich gegenwärtig in der Stadt Potsdam auf einem Rückzug. Der Religionswissenschaftler Johann Ev. Hafner von der Universität Potsdam hat diese Tendenz zum Einigeln bei einer Untersuchung von Religionsgemeinschaften in der Stadt festgestellt. Die Zurückgezogenheit erklärt vor allem Hafner historisch. Bereits in Preußen hatten Katholiken und Alt-Lutheraner nur wenig Einfluss. Hinzu komme, dass im 19. Jahrhundert der Kirchgang in der Region seltener erfolgte als etwa in Bayern. Die Zeit des Nationalsozialismus und der folgende Sozialismus hätten ihr übrigens getan.

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Always remember…

Sacred Touches

Screen Shot 2017-05-10 at 10.53.16 AM.png
**Image found on Pixabay; text added by Natalie

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Splatter-Kult: Paderborner Blutreliquie von Johannes Paul II. muss zur Nachbesserung

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Zunächst blieb der Schreibfehler an der neuen Blutreliquie des hl. Papstes Johannes Paul II. im Paderborner Dom offenbar unbemerkt. Allzu geläufig wirkte der lateinische Schriftzug „S. Iohannes Paulus II.“

kath.net

Erst nach zwei Wochen entdeckte ein Domvikar den Schreibfehler und wandte sich an das Metropolitankapitel. Das berichtete die „Neue Westfälische“ und zitierte Dompropst Joachim Göbel, der erläuterte, dass dieses „h“ obendrein nur im Kirchenlatein falsch sei, im klassischen Latein aber zulässig gewesen wäre. Nach Angaben des Bistumssprechers Ägidius Engel hatte das Bistum einen korrekten Entwurf geliefert – ohne „h“. Wie sich der Schreibfehler eingeschlichen hat, ist nicht recht klar, es muss wohl in der Werkstatt des ausführenden Künstlers passiert sein. Das Reliquiar ist bereits abgehängt und wird aktuell umgearbeitet.

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US-Shuttle „X-37B“: Weltraumgleiter beendet geheime Zweijahresmission

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US-Shuttle „X-37B“. NASA

Experimente geheim, Kosten geheim, Mission geheim: Nach zwei Jahren im Einsatz ist der Weltraumshuttle „X-37B“ der US-Luftwaffe gelandet. Experten spekulieren über mögliche Kriegseinsätze.

SpON

Die US-Luftwaffe hat eine zweijährige Geheimmission ihres „X-37B“ beendet. Das Flugzeug landete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Im Mai 2015 hatte eine Rakete den Shuttle ins All geschossen. Was die Luftwaffe während der mehr als 700 Tage dauernden Missionen im Weltraum getestet hat, behielt sie für sich. Details über das seltsame Fluggerät sind kaum bekannt.

Bei einem vorherigen Test war der Gleiter 674 Tage im All geblieben. Erstmals zum Einsatz kam „X-37B“ im Jahr 2010.

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