Erdogan regelt Haarentfernung – per Notstandsgesetz

Brights - Die Natur des Zweifels

Bild: Magazin „The Economist“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat neue Dekrete unterzeichnet – am Parlament vorbei und mit absurdem Inhalt. Die Notstandsgesetze regeln jetzt Haarentfernungen und Datingshows.

stern.de

Seit rund einem Dreivierteljahr herrscht in der Türkei der Ausnahmezustand, seit rund einem Dreivierteljahr kann Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan fast beliebig Notstandsdekrete erlassen. Tausende Staatsdiener fielen den Anordnungen schon zum Opfer, indem sie ihre Posten räumen mussten – meist, weil die türkische Führung sie verdächtigt, den gescheiterten Putsch im Sommer vergangenen Jahres oder die als Terrororganisation eingestufte PKK unterstützt zu haben.

Mit seinen jüngsten Dekreten zielt Erdogan jedoch nicht auf Oppositionelle ab, sondern auf Epiliermethoden und Datingshows. Bereits im März – vor dem Referendum über die neue Verfassung – unterzeichnete Erdogan bei der Zeremonie „Für eine schöne Türkei“ mit Kosmetikerinnen ein Dekret, das die Haarentfernung regelt.

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Veröffentlicht am Mai 5, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Erdogan regelt Haarentfernung – per Notstandsgesetz.

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