„Die französische Republik ist nicht das Königreich Gottes“

Brights - Die Natur des Zweifels

Pilger begehen die jährliche Kreuzwegsprozession in der Nähe des Eiffelturms in Paris. (Foto: REUTERS)

Adrien Candiard schrieb früher Reden für Politiker, heute lebt er als Mönch und Autor. Den Bedeutungsverlust des Christlichen in Frankreich hat er akzeptiert – und sieht darin sogar eine Hoffnung.

Interview von Simon Conrad | Süddeutsche.de

Adrien Candiard ist ein junger französischer Priester, Dominikanermönch und Autor, er lebt in Kairo. Bevor er dem Orden beitrat, war er für die Sozialistische Partei aktiv und schrieb Reden für ranghohe Politiker, manche von ihnen wurden später Minister. Mittlerweile beschäftigt er sich in seinen Büchern mit einem Thema, das auch den französischen Wahlkampf bestimmt: Religion und nationale Identität. Sein Buch Comprendre l’Islam wurde zum Bestseller, mit dem darauffolgenden über Christentum und Hoffnung gewann er den Preis für religiöse Literatur 2017.

SZ: Vater Candiard, der Front National greift das Gefühl der Hoffnungslosigkeit im katholischen Milieu im Wahlkampf auf. Ihr Buch „Veilleur, où…

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Veröffentlicht am Mai 2, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für „Die französische Republik ist nicht das Königreich Gottes“.

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