Esoterik: Mit Engelssprays gegen die Krise

Brights - Die Natur des Zweifels

Autor Johannes Fischler über den Umsatz, den Placebo-Effekt, die Suchtgefahr und den braunen Unterbau der Esoterik

Von Michael MatzenbergerderStandard

Mit „New Cage: Esoterik 2.0 – Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt“legt Johannes Fischler sein erstes Sachbuch vor. Darin fühlt der Tiroler Psychologe dem esoterischen Konsumrausch und der dahinterliegenden Marketing-Dramaturgie auf den Zahn. Ein Erfolgsgarant der Szene: „Aufmerksamkeit ist die unwiderstehlichste aller Drogen.“

Im Gespräch mit derStandard.at berichtet Fischler von 500.000 Euro schweren Engelsfestivals, Delfinenergiereisen nach Hawaii, dem neurochemischen Rausch bei den Kunden und „Ostara“, der Lieblingszeitschrift des jungen Adolf Hitler.

derStandard.at: Bei Esoterik kommen mir Energiekristalle, Bewusstseinsseminare und bunte Einhornbilder in den Sinn. Wie definieren Sie den Begriff?

Fischler: Vom griechischen Wortstamm her verweist die Esoterik auf „das Innerliche“. Einerseits meint sie ein obskures, nur einem inneren Kreis zugängliches Geheimwissen, andererseits ist es ein auf das Innerpsychische zentrierter Ansatz. Ich finde den Gang ins…

Ursprünglichen Post anzeigen 58 weitere Wörter

Advertisements

Über OIKOS™-Redaktion

Wir berichten u.a. auch aus der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Blog zum kostenlosen, monatlichen pdf-Magazin "DEEZ" (ISSN: 2366-4908). Gibts nur unter: issuu.com/smde

Veröffentlicht am Mai 1, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Esoterik: Mit Engelssprays gegen die Krise.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: