Selbstsäkularisierung: Der Sponti-Papst

Brights - Die Natur des Zweifels

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB

Bei den Kirchenkritikern kommt Papst Franziskus mit seiner Anbiederung an den Zeitgeist fabelhaft an. Leider wiederholt er damit die Fehler, die schon die evangelische Kirche gemacht hat.

Von Jan Fleischhauer | SpON

Die einzige Kirche, die man ernst nehmen kann, ist die katholische Kirche. Ich weiß, dieser Satz ist für viele Leser eine Zumutung, es tut mir auch leid, dass ich das ausgerechnet im Luther-Jahr schreiben muss. Aber so sehe ich die Dinge.

Alles, was die Kritiker an der katholischen Kirche auszusetzen haben – die Marienverehrung, den Heiligenkult, das Priestertum, die römische Liturgie – gehört für mich zu den Dingen, die für den Katholizismus sprechen. Plus natürlich die Zeit: Eine Institution, die 2000 Jahre alt ist, muss man ernster nehmen, als eine die, sagen wir, erst 500 Jahre zählt. Wer zuerst da war, hat, wenn es um die letzten Fragen…

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Veröffentlicht am April 18, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Selbstsäkularisierung: Der Sponti-Papst.

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