Das brutale Kalkül des IS in Ägypten

Brights - Die Natur des Zweifels

In Syrien und Irak ist der IS auf dem Rückzug. In Ägypten gelingt es nicht, die Extremisten einzudämmen. Neue Attentate beweisen, dass sie sogar stärker werden – auch wegen einer falschen Strategie der Regierung.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Fast wäre dem ägyptischen Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) am Sonntag ein großer Coup gelungen: Wäre der Selbstmordattentäter nur wenige Minuten früher zur St. Mark Kathedrale in Alexandria gekommen, hätte er vielleicht nicht nur Polizeibeamte am Eingang, sondern auch Papst Tawadros II. umgebracht. Glücklicherweise verließ das Oberhaupt der koptischen Kirche wenige Minuten vorher das Gebäude. So wurde ein noch tieferer Riss zwischen Ägyptens Muslimen und der Minderheit der Kopten, die rund 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen, verhindert.

Überhaupt hatten Ägyptens Behörden am Dienstag trotz des Blutbads Glück. Die Islamisten hatten noch viel mehr Tod säen wollen. Experten entschärften eine weitere Bombe am Collège Saint Marc, einer christliche Schule…

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Veröffentlicht am April 11, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Das brutale Kalkül des IS in Ägypten.

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