Russland: Verhandlung über Verbot von Jehovas Zeugen

Brights - Die Natur des Zweifels

Taufzeremonie von Jehovas Zeugen in Minsk, Belarus. Reuters/Vasily Fedosenko

Der Oberste Gerichtshof in Russland prüft ein Ansuchen der Regierung, die religiöse Gruppe Jehovas Zeugen zu verbieten und sie zu einer extremistischen Organisation zu erklären.

religion.ORF.at

Das berichtete die BBC am Mittwoch. Das Justizministerium habe ihre Zentrale nahe St. Petersburg bereits auf eine Liste mit extremistischen Gruppen gesetzt. Das Ziel sei, sie ganz aufzulösen. Etwa acht Millionen Menschen gehören weltweit der auf dem Christentum basierenden Gemeinschaft an. In Russland leben 175.000 Anhänger von Jehovas Zeugen (auch als Zeugen Jehovas bekannt), mit 395 Zentren landesweit.

Mit Prozessbeginn am Mittwoch in Moskau reichten die Verteidiger der Gemeinschaft eine Gegenklage ein. Das Oberste Gericht solle ihre Mitglieder zu Opfern politischer Repression und das Vorgehen des Justizministeriums für rechtswidrig erklären. Der Fall wurde auf Donnerstag vertagt.

Vorwurf: Schüren von Hass

Das Ministerium argumentierte, dass die Aktivitäten von Jehovas Zeugen Russlands Extremismus-Bekämpfungsgesetz verletzten und dass ihre…

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Veröffentlicht am April 9, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Russland: Verhandlung über Verbot von Jehovas Zeugen.

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