„Heiliger Zorn“ – CDU-Politiker Heiner Geißler rügt die Kirchen

Brights - Die Natur des Zweifels

Heiner Geißler auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA 4.0 – Heike Huslage-Koch

Der CDU-Politiker Heiner Geißler (87) hat die beiden großen Kirchen gerügt. „Mich packt der heilige Zorn, wenn ich an die offizielle evangelische und katholische Theologie denke“, sagte der frühere Bundesminister und Jesuitenschüler der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“.

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Die katholische Kirche könne „sich noch nicht einmal auf ein gemeinsames Abendmahl einigen. Die politische Dimension des Christentums steht während der gesamten Reformationsfeierlichkeiten im Hintergrund. Das ist absurd, ein groteskes Missverständnis des Evangeliums.“ Er selbst habe mit den Jahren angefangen, „an Gott zu zweifeln“.

Geißler beklagte zudem eine unzureichende geistige Führung in den Kirchen. Diese müssten „Widerstand leisten gegen die Mächtigen dieser Erde. In der Welt des Kapitalismus, der Investmentbanker, einer gigantischen Finanzindustrie mit ihren gesellschaftlichen Leitbildern Egoismus, Gier, Geiz, Erfolg, Dividende, Konsum, Rang und Titel ist Jesus eine totale Provokation und die Verkörperung von Menschlichkeit und Barmherzigkeit“, mahnt…

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Veröffentlicht am März 31, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für „Heiliger Zorn“ – CDU-Politiker Heiner Geißler rügt die Kirchen.

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