US-Justiz: Verurteilte sollen Chemikalien für ihre Hinrichtung selbst mitbringen

Brights - Die Natur des Zweifels

todesspritze

Dem US-Bundesstaat Arizona fehlen die Chemikalien zur Vollstreckung der Todesstrafe. Ersatzstoffe führten in der Vergangenheit bereits zu grausam missglückten Hinrichtungen. Für das Problem hat Arizona eine absurde Lösung gefunden: Die Verurteilten sollen den Todescocktail selbst mitbringen.

FOCUS ONLINE

Im Jahr 2011 stoppte der dänische Hersteller des Einschläferungsmittels Pentobarbital dessen Verwendung bei der Vollstreckung der Todesstrafe. Ein Jahr später entschied die EU dasselbe für das starke Schlafmittel Thiopental. Beide Wirkstoffe waren ein essentieller Bestandteil der tödlichen Injektion in den US-Bundesstaaten, die noch die Todesstrafe vollstrecken.

Seither herrscht Mangel: Die Versuche einiger Gefängnisse, den Chemikaliencocktail aus anderen Inhaltstoffen zu mischen, hatten katastrophale Ergebnisse. Verurteilte mussten teilweise einen stundenlangen Todeskampf erdulden. Inzwischen gibt es Bemühungen einiger Bundesstaaten, wieder Gaskammern, Erschießungskommandos oder den Elektrischen Stuhl einzuführen.

Ursprünglichen Post anzeigen

Advertisements

Über OIKOS™-Redaktion

Wir berichten u.a. auch aus der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Blog zum kostenlosen, monatlichen pdf-Magazin "DEEZ" (ISSN: 2366-4908). Gibts nur unter: issuu.com/smde

Veröffentlicht am Februar 18, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für US-Justiz: Verurteilte sollen Chemikalien für ihre Hinrichtung selbst mitbringen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: