AfD darf ihr umstrittenes Sophie-Scholl-Werbeplakat nicht mehr nutzen

Brights - Die Natur des Zweifels

 „Sophie Scholl würde AfD wählen“ – eines der provokanten AfD-Plakate. © AfD Nürnberg-Süd/Schwabach

Um für die AfD zu werben, gestaltete der Kreisverband Nürnberg-Süd/Schwabach ein umstrittenes Plakat mit Sophie Scholl. Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass die AfD es nicht mehr nutzen darf. Aber nicht etwa deshalb, weil der Inhalt so anmaßend ist.

Von Jenny Kallenbrunnen | stern.de

Die diversen Kreisverbände der AfD erstellen zum Teil skurrile Wahlwerbung – und veröffentlichen sie ohne jede Rücksprache mit der Bundes-AfD. So etwa Plakate, auf denen Indianerhäuptling Sitting Bull und Nazi-Opfer Sophie Scholl mit ihren Gesichtern für die Rechtspopulisten werben müssen. Ein Plakat mit Sophie Scholl als Werbefigur, das in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt hatte, wurde inzwischen verboten; das Landgericht Berlin hat in einer Eilentscheidung beschlossen, dass die AfD es nicht länger verwenden und verbreiten darf.

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Veröffentlicht am Januar 28, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für AfD darf ihr umstrittenes Sophie-Scholl-Werbeplakat nicht mehr nutzen.

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