Rheinische Kirche über AfD: „Eine Pervertierung des Glaubens“

Brights - Die Natur des Zweifels

© dpa Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr © dpa Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr

Mit deutlichen Worten hat sich die Evangelische Landeskirche im Rheinland von AfD-Positionen abgegrenzt. Die christliche Botschaft tauge nicht „zum Kronzeugen nationaler Identität“, sagte der Präses Manfred Rekowski.

Frankfurter Allgemeine

Der Präses der Evangelischen Landeskirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat der „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine „Pervertierung des christlichen Glaubens“ vorgeworfen. Bei der Landeskirchensynode in Bad Neuenahr kündigte er „massiven Widerstand“ gegen eine deutsche Leitkultur an, die Juden und Muslimen keinen Platz in der Gesellschaft lässt.

Der Glaube an Gott habe nichts gemein mit Hass gegen einzelne Menschen oder Menschengruppen, sagte der Präses in seinem Jahresbericht. „Das ist keine Alternative für Christen, sondern eine Pervertierung des christlichen Glaubens.“ Es sei „ein falsches Zeugnis“, wenn die AfD ihre Politik in ihrem Grundsatzprogramm mit einer diffusen religiösen Überlieferung des Christentums begründe, sagte Rekowski.

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Veröffentlicht am Januar 13, 2017, in Weiden - Stadt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Rheinische Kirche über AfD: „Eine Pervertierung des Glaubens“.

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